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Ratstelegramm vom 15. Dezember 2015


1.   Vorschläge „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ gesucht – Einsendeschluss 15. Januar 2016
 

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt“ hat uns wie folgt in­formiert:
 
„Das ‚Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt‘ (BfDT) wurde am Verfassungstag des Jahres 2000 von den Bundesministerien des Innern und der Justiz ge­gründet, um die Zivilgesellschaft als bundesweiter Ansprechpartner und Impulsgeber zu unter­stützen.
 
Im folgenden Jahr werden wir bereits zum 16. Mal mit dem Festakt anlässlich des Tages des Grundgesetzes am 23. Mai bis zu fünf ‚Botschafter für Demokratie und Toleranz‘ auszeichnen. Mit diesem Preis werden Einzelpersonen oder Initiativen gewürdigt, die in besonders herausra­gender Weise beispielgebend mit ihrer Arbeit eine demokratische und tolerante Alltagskultur stärken, Zivilcourage zeigen oder in anderer Form in besonderer Weise die Bedeutung bürger­schaftlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt deutlich machen. Die Aus­zeichnung wird am 23. Mai 2016 in Berlin verliehen und in diesem Jahr erstmalig mit einer Aus­zeichnung der 65 Preisträger unseres bundesweiten Wettbewerbs ‚Aktiv für Demokratie und Toleranz‘ 2015 verbunden.
 
Wir suchen Einzelpersonen oder Initiativen, die sich in herausragender Weise
 
-   für praktische Demokratie-, Toleranz- und Integrationsförderung (z. B. für eine Willkommens- und Anerkennungskultur),
-   gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z. B. gegen Antiziga­nismus, Rassismus, Antisemitismus, Muslimenfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlich­keit),
-  für Radikalisierungsprävention (z. B. gegen Islamismus und Salafismus)
 
einsetzen und deshalb bundesweit als Vorbild dienen können. Die Auszeichnung als ‚Bot­schafter für Demokratie und Toleranz‘ ist eine bedeutende öffentliche Anerkennung, um zivilge­sellschaftliches Engagement für eine demokratische und tolerante Gesellschaft in ganz Deutschland zu würdigen. Sie ist mit einem Geldpreis dotiert.
 
Um die mit der Auszeichnung beabsichtigte Ausstrahlung auf das zivilgesellschaftliche Enga­gement in Deutschland erreichen zu können, sind wir entscheidend auf Ihre Mithilfe in Form ge­eigneter Botschaftervorschläge nach den genannten besonderen Kriterien angewiesen. Wir bitten Sie, uns diese per Post (Friedrichstraße 50, 10117 Berlin) oder gerne auch per Mail bis spätestens zum 15. Januar 2016 an buendnis@bpb.bund.de zuzuleiten.“
 
 
2.   Einbruchschutz; „Mehr Sicherheit für Ihre vier Wände“
 
Nach jahrelangem Rückgang steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2009 kontinuierlich an. Im Jahr 2013 verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik rund 150.000 Fälle – das ist der höchste Stand seit 15 Jahren. Dabei verursachten die Einbrecher einen Schaden von knapp 430 Millionen Euro. Neben materiellen Schäden sind häufig psychische Belastungen und Traumatisierung eine Folge für die Betroffenen und können deren Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden nachhaltig beein­trächtigen. Nahezu jedes fünfte Opfer zieht nach der Tat aus seiner Wohnung aus.
 
Die Polizei kann dieses Problem jedoch nicht alleine lösen. Es gilt daher, das Augenmerk auch auf die Eigenvorsorge zu richten durch:
·   Einbau von Sicherheitstechnik,
·   sicherheitsbewusstes Verhalten und
·   Aufmerksamkeit im Wohnumfeld.
Denn nachweislich misslingen über 40 Prozent der Einbrüche nicht zuletzt durch vorhandene Siche­rungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft. Dies zeigt: Präventionsmaßnahmen loh­nen sich!
 

Weitere Informationen und finanzielle Anreize:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/
 

 
3.   „Feuer sucht Eis“: Freiwillige Feuerwehren für neuen Klimaschutz-Wettbewerb gesucht
 
Freiwillige Feuerwehren, Jugendfeuerwehren und Feuerwehrfördervereine können sich jetzt registrie­ren / Mitglieder der Feuerwehren sammeln ineffiziente Kühl- und Gefrierschränke ein / Bewerbung noch bis 31. Januar 2016 möglich
 
Zwei Kühlschränke im Single-Haushalt, eine fast leere Gefriertruhe im Keller: Laut Statistischem Bun­desamt waren 2013 rund 22,5 Millionen deutsche Haushalte mit mehr als einem Kühl- und/oder Ge­friergerät ausgestattet. Diese Zweitgeräte werden oft nicht benötigt und verbrauchen unnötig Strom – besonders, wenn es sich um ältere Geräte handelt. Ändern will das jetzt die Internetplattform für öko­logische Spitzenprodukte EcoTopTen mit dem bundesweiten Wettbewerb „Feuer sucht Eis“ ( http://www.feuer-sucht-eis.de ).
 
Die Idee: Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren, Jugendfeuerwehren und Feuerwehrfördervereinen sammeln in enger Abstimmung mit dem zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger ineffi­ziente Kühlgeräte in den Privathaushalten ihrer Gemeinden ein und entsorgen diese fachgerecht. Neben der Chance auf attraktive Preise zeigen die Feuerwehren mit ihrer Teilnahme am Wettbewerb auch Engagement für die Region. Die beiden Gruppen, die die meisten Zweitgeräte relativ zur Ein­wohnerzahl oder das älteste Kühlgerät sammeln, gewinnen.
 
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicher­heit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative, umgesetzt wird es vom Öko-Institut und der gemeinnützigen co2online GmbH. Ab sofort können sich interessierte Feuerwehren auf www.feuer-sucht-eis.de/mitmachen für den Wettbewerb registrieren und ein Zeichen für den Klima­schutz setzen.
 
Geld sparen, CO2 vermeiden und Gemeinschaftsgefühl im Ort stärken
 
Verbraucher, die sich von ihrem veralteten Kühl- oder Gefrierschrank trennen, können viel sparen: „Wird ein 15 Jahre altes Gerät ersatzlos entsorgt, liegt das Einsparpotenzial bei rund 375 kWh pro Jahr. Wird der alte Stromfresser gegen ein effizientes Neugerät ersetzt, werden immerhin noch 210 kWh eingespart. Das sind zwischen 60 und 100 Euro im Jahr“, so Dr. Dietlinde Quack vom Öko-Insti­tut.
 
Im Rahmen des Wettbewerbs sollen deutschlandweit mindestens 4.000 Geräte eingesammelt wer­den. Damit ließen sich über fünf Jahre insgesamt 9.000 Tonnen CO2 vermeiden. Neben der Umwelt profitieren auch die teilnehmenden Gemeinden von „Feuer sucht Eis“: „Mit unserer Aktion möchten wir die Menschen verbinden und zeigen, dass Klimaschutz in Gemeinschaft richtig Spaß machen kann“, erklärt Dr. Quack. Auf der Suche nach einem effizienten Neugerät werden Verbraucher nicht allein gelassen: EcoTopTen hat auf www.ecotopten.de eine praktische Einkaufshilfe für strom- und geldspa­rende Haushaltsgeräte zusammengestellt und erleichtert so die Kaufentscheidung. Mit der App ecoGator (www.ecogator.de ) ist klimafreundliches Shoppen auch mobil möglich.
 

Informationen zu Aktion und Wettbewerb auf der Website „Feuer sucht Eis“
 
Über EcoTopTen
EcoTopTen ist eine Internetplattform des Öko-Instituts, auf der Verbraucher und Beschaffer Empfeh­lungen für ökologische Spitzenprodukte in den zehn Produktclustern Beleuchtung, Wärme, Strom, große Haushaltsgeräte, kleine Haushaltsgeräte, Fernseher, Computer/Büro, Mobilität, Lebensmittel und Textilien finden. EcoTopTen wird für die nächsten drei Jahre im Rahmen des Projekts „Die Pro­duktauszeichnung EcoTopTen – Schwerpunkt SEK Stromsparen“ von der Nationalen Klimaschutzini­tiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert. Zusätzlich dazu wird EcoTopTen in diesem Zeitraum auch im Rahmen des Projekts „ToptenAct“ im EU Programm Horizon2020 gefördert.
 
www.ecotopten.de | https://twitter.com/ecotopten  
 
Über das Öko-Institut
Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinsti­tute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.
 
www.oeko.de | https://twitter.com/oekoinstitut  
 
Über die Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, mit denen Energie effizienter genutzt und Emissionen gemindert werden können. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaß­nahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
 
Weiterführende Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter: www.klimaschutz.de .
 
Ansprechpartnerin bei co2online:
 
Stephanie Schropp
Managerin Kampagnen
co2online gemeinnützige GmbH
Hochkirchstraße 9, 10829 Berlin
Tel.:  030 7809665-14
E-Mail:   stephanie.schropp@co2online.de | www.co2online.de
 
Ansprechpartnerin am Öko-Institut:
 
Dr. Dietlinde Quack
Senior Researcher im Institutsbereich
Produkte & Stoffströme und Leiterin EcoTopTen
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg
Tel.:  0761 45295-248
E-Mail:  d.quack@oeko.de
 
 

4.   Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe
 
Im Rahmen des 2. Nachtrags zum Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2015 hat das Land Niedersachsen 1.000.000 EUR zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung gestellt. Von diesem Betrag sollen 450.000 EUR auf die Kommunen und 450.000 EUR auf die LAG der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen (LAG FW) entfallen. Der verbleibende Betrag von 100.000 EUR wird für die Anschaffung von Lehrbüchern für die Sprachmittlungstätigkeit von Freiwilligen mit Flüchtlingen vor Ort verwendet. Die Landkreise und die Region Hannover, auf die ebenso wie auf die kreisfreien Städte ein Betrag von 9.375,-€ entfällt, koordinieren die Mittelverteilung an die kreis- bzw. regionsangehörigen Gemeinden.
 
Die Mittel sind für die Erstattung von A usgaben, die den Freiwilligen im Rahmen von nied-rigschwelligen Angeboten bei der Flüchtlingsbetreuung entstehen, vorgesehen. Darunter fallen Fahrkarten, Benzinkosten, Eintrittsgelder, Material für Sprachmittlung, die Initiierung von „Flüchtlingscafés“ und dadurch anfallende Bewirtungskosten sowie sonstige Verbrauchsmaterialien. Dolmetscherkosten und Aufwandsentschädigungen sind nicht erstattungsfähig.
 
Für das Jahr 2016 beabsichtigt das Land Niedersachsen, weitere Haushaltsmittel zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung zu stellen. Das Präsidium des Niedersächsischen Städtetages hat im Rahmen seiner letzten Sitzung eine erheblich höhere Finanzierung der Unterstützung der Arbeit von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe gefordert und darauf hingewiesen, dass dabei ein Auslagenersatz nicht ausreichend sei, sondern insbesondere die Schaffung hauptamtlicher Unterstützungsstrukturen für die ehrenamtlich Tätigen erforderlich sei.
 
Mit freundlichen Grüßen und
besten Wünschen für die Feiertage und das neue Jahr
 
 
gez. Heiger Scholz
Hauptgeschäftsführer


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